SARDINIEN „Zu den roten Felsen von Arbatax“

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SARDINIEN „Zu den roten Felsen von Arbatax“

Sardinien, das sind Naturschönheiten, wie es sie sonst wohl kein zweites Mal in Europa gibt: Disteln, Agaven und Wacholderbüsche krallen sich an die Sandhügel. Gebückt stemmen sie sich gegen den Libeccio, den Sommerwind, der über das Mittelmeer heranrauscht und an der Westküste Wellen an den Strand donnern lässt, die man sonst nur vom Atlantik kennt. Für einen Moment fühlt man sich, als sei man auf der „Schatzinsel“ angelandet. Aber Achtung: Unsere Tour führt auch manchmal durchs Gehölz, so dass Kratzer im Busch nicht ausbleiben könnten. Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne in Sachen „Schutz vor Kratzern“!

Mit der Fähre von Italien oder aus Korsika kommend fahren wir Richtung Nord – Westen.

An einem kleinen Flusslauf entlang rollen wir mit unserem Land Rover über Steine und Wurzeln. Unser Weg führt uns durch ein Sumpfgebiet, beim Durchfahren rauscht das Wasser hoch bis zu den Fenstern. Unser Ziel ist Tempio Pausiana, die alte Stadt im Norden der Insel, gesäumt von Korkeichen, trutzig, knorrig. In 650 Metern Höhe schmiegen sich die Häuser an die Flanken des „Monte Limbara“, einem Gebirgsmassiv, das hoch im Norden Sardiniens in den Himmel ragt, mit seinen kahlen Granitgipfeln Punta Balistreri (1363 m) und Punta sa Berritta (1359 m). In Tempio Pausiana empfängt uns ein Labyrinth kleiner Gassen, mit alten, sonnendurchglühten Natursteinhäusern. Im Zentrum überraschen uns großzügige Straßen und lebhafte, lichte Plätze. Zwischen den alten Granitfassaden lässt es sich wunderbar durchschnaufen. Wir stärken uns mit Pasta und köstlichen „Panadas“, sardischen Teigtaschen. Dazu ein paar Gläser „Vermentino di Gallura“, einem trockenen, erfrischenden Weißwein – wir bleiben über Nacht in der Nähe von Tempio bis Sonntag. Dann geht es Richtung Osten zum Start der Offroad-Rundreise.

Pünktlich am nächsten Morgen brechen wir wieder auf, ausgestattet mit Satelliten-Telephon und präzis ausgearbeitetem Road-Book. Bald ist der Asphalt verschwunden, wir rollen über Schotterstraßen, viele davon nicht einmal auf Militärkarten zu finden. Es geht durch Flussbetten und dichte Wälder, Kurve auf Kurve über enge Passsträßchen. Dann lichtet sich die Landschaft, überall duftet und leuchtet die mediterrane Macchia, die für Sardinien so typische undurchdringliche Strauch-Vegetation aus Myrte, Zistrosen, Mastixsträuchern, Oleander, Thymian, Rosmarin, Ginster und Schwarzdorn. Zweimal pro Jahr blüht die Macchia, im Frühling und im Herbst. Mächtige Felsbrocken, vom Seewind zu bizarren Skulpturen geschliffen, ragen aus dem immergrünen Dornengestrüpp. Hin und wieder fliegen Wachteln und Raben auf, der Wind rauscht unermüdlich und in der Ferne sind die Rufe von Wildtieren zu hören – es ist eine Landschaft, die so unberührt wie am Anfang der Zeit wirkt.

Der Sage nach ist Sardinien entstanden, als die Welt bereits erschaffen war. Gott hatte noch etwas Gestrüpp und ein paar Felsbrocken übrig. All das warf er kurzerhand ins Meer und trat es mit dem Fuß fest: Sardinien, die Insel mit dem Umriss des göttlichen Fußabdrucks, wurde ein kleiner Kontinent in sich. Denn zum Schluss nahm Gott das Beste seiner Schöpfung und verteilte es über das Eiland. Wohl darum findet man heute Vulkan-Kegel, Meeres-Grotten, Palmen und Agaven, Sumpfwiesen und malerisch-urwüchsige Granit-Gebirge auf der Insel.
Als Abschluss unserer Sardinien-Tour besuchen wir noch eine besondere Attraktion: die Felsenspitzen von Arbatax. Blutrot ragen sie aus dem Meer, erinnern an die gotischen Türme und Bögen einer mystischen Kathedrale. Die Felsen bestehen aus dem rötlich schimmernden Porphyr. Wir finden diesen magischen Ort etwas versteckt, kurz vor der Einfahrt zum Hafen von Arbatax. Später rollen wir hier im Hafen auf die Fähre, um die Heimfahrt anzutreten. Aber lange noch werden wir diese urwüchsige Sinfonie aus Windrauschen und Brandungsdonnern, aus harzigem Macchia-Duft und smaragdgrünen Wellen in Erinnerung behalten, dass wir hier das Besondere abseits der Touristenpfade erleben durften.

 

Schwierigkeitsgrad: ✶✶✶✶

 

Termine 2017
Sardinien Hoteltour
(3*** – landestypische Hotels):
19. – 24. Nov. 2017 (Buß- und Bettag)
>> auch als Anschlussreise an KORSIKA Hotel-Tour (12. – 17. Nov. 2017) buchbar

 

Termine 2018:
Sardinien Hoteltour
(3*** – landestypische Hotels):
30. Sept. – 05. Okt. 2018
>> auch als Anschlussreise an KORSIKA Hotel-Tour (23. – 28. Sept. 2018) buchbar

11. – 16. Nov. 2018 >> auch als Anschlussreise an KORSIKA Hotel-Tour (04. – 09. Nov. 2018) buchbar

Leistungen:

  • Teilnahme an der „SARDINIEN-HOTEL-TOUR“
  • Durchführung und Organisation durch unseren Kooperationspartner:
    4x4 Experience, Michael Ortner, www.4x4-experience.de
  • einheimischer Scout
  • Streckenführung über die interessantesten Pfade auf Sardinien
  • auf Offroad-Pisten zu den größten Naturschönheiten der Insel
  • alle erforderlichen Genehmigungen und Dokumente liegen uns vor!
  • Hotel-Übernachtungen in landestypischen 3***-Hotels
  • inkl. Frühstück und Abendessen, 1 x Essen beim Schäfer
  • alle Genehmigungsgebühren
  • jedes Fahrzeug erhält von uns leihweise ein sehr gutes Funkgerät
  • Sie erhalten detaillierte Reiseunterlagen
  • auf Wunsch professionelles Video von Reise (auf Anfrage und kostenpflichtig)

 

Startgeld inklusive 19% Mehrwertsteuer:
*5 Übernachtungen im landestypischen Doppelzimmer ***
2.050,– EURO pro Geländewagen, max. 2 Personen + Fähre*
inkl. Frühstück und Abendessen, 1x Essen beim Schäfer

* Nicht im Reisepreis enthalten ist die Fährüberfahrt. Der exakte Fährpreis richtet sich nach der Fahrzeuggröße und der Personenzahl im Fahrzeug. Bitte informieren Sie uns, wir ermitteln für Sie gerne den günstigsten Fährpreis und nehmen die Buchung vor.

Beratung / Anmeldung

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